Flyer – Lamelläre Hornhauttransplantation (DMEK)

Dieser Inhalt ist ein alternativer Inhalt.

Was ist eine DMEK?

Die DMEK ist eine lamelläre Hornhauttransplantation, bei der ausschließlich die innere Schicht der Hornhaut ersetzt wird:

  • die Descemet-Membran
  • die Endothelzellen

Es handelt sich um eine moderne und präzise Methode, um die Transparenz der Hornhaut zu verbessern und dadurch das Sehvermögen wiederherzustellen.

Da nicht die gesamte Hornhaut transplantiert wird, ist der Eingriff schonender und schneller und geht mit einem geringeren Abstoßungsrisiko einher.

Indikationen

  • Fuchs-Endotheldystrophie
  • Hornhautdekompensation nach einem intraokularen Eingriff

Wie läuft der Eingriff ab?

Der Eingriff erfolgt im Operationssaal unter örtlicher Betäubung.

Dauer: 15 bis 20 Minuten

Ablauf:

  • Entfernung der erkrankten Membran
  • Einsetzen des Transplantats (extrem dünn)
  • Vorsichtiges Entfalten des Transplantats
  • Einbringen einer Luftblase zur Fixierung des Transplantats

Nach der Operation

Nach dem Eingriff ist ein stationärer Aufenthalt über Nacht vorgesehen, um:

  • die Position des Transplantats zu kontrollieren
  • den Augeninnendruck zu überprüfen
  • eine angemessene Ruheposition sicherzustellen
  • die Behandlung mit Augentropfen zu beginnen

Die Entlassung erfolgt am folgenden Tag nach der Untersuchung durch den Chirurgen.

Genesung und Ergebnisse

  • verschwommenes Sehen während der ersten 48 Stunden
  • schrittweise Verbesserung des Sehvermögens innerhalb von zwei Wochen
  • Anwendung von antibiotischen und entzündungshemmenden Augentropfen gemäß ärztlicher Anweisung
  • starke körperliche Anstrengungen und Reiben der Augen vermeiden
  • in manchen Fällen kann eine erneute kleine Luftinjektion erforderlich sein

Vorteile der DMEK

  • schnelle Erholung des Sehvermögens
  • ausgezeichnetes optisches Ergebnis
  • geringes Abstoßungsrisiko
  • modernste und minimalinvasive Technik

Die DMEK wird seit 2024 im Service National d’Ophtalmologie Spécialisée (SNOS) durchgeführt
(Referenz: Dr. Christian Eulufi, Kontakt über contact@copp.lu).

Im Notfall

Wenden Sie sich zunächst an Ihren behandelnden Augenarzt.

Wenn Ihr behandelnder Augenarzt Sie nicht empfangen kann, die Praxis geschlossen ist oder Sie nicht von einem Augenarzt betreut werden, wenden Sie sich bitte an das diensthabende Krankenhaus:

Region Zentrum

Hôpitaux Robert Schuman (HRS)
Hôpital Kirchberg (HK)
T: (+352) 2862 5555

Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL)
T: (+352) 4411 2132

Region Süden

Centre Hospitalier Emile Mayrisch (CHEM)
T: (+352) 5711 73400

Region Norden

Centre Hospitalier du Nord (CHdN)
T: (+352) 8166 65350

WICHTIG

Es ist wichtig, zunächst über das diensthabende Krankenhaus Kontakt mit dem diensthabenden Augenarzt aufzunehmen.

Der diensthabende Augenarzt beurteilt die Situation und nimmt bei Bedarf Kontakt mit dem Augenarzt des SNOS auf.

Der Augenarzt des SNOS ist rund um die Uhr, 7 Tage die Woche, erreichbar und kann sich bei Bedarf zu den HRS begeben.

Es ist unbedingt erforderlich, sich nicht direkt an den SNOS zu wenden, ohne zuvor den diensthabenden Augenarzt zu kontaktieren.

Hôpitaux Robert Schuman

9, Rue Edward Steichen
L-2540 Luxembourg
T: (+352) 286 911
www.hopitauxschuman.lu

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Weitere Informationen sowie inspirierende Erfahrungsberichte finden Sie in unserer entsprechenden Rubrik auf:

www.acteurdemasante.lu