Robotische Chirurgie und Augmented Reality: Die Medizin im Wandel
Die Hôpitaux Robert Schuman setzen auf Innovation
Am 26. September 2026 bringt ein Symposium renommierte internationale Experten am Kirchberg zusammen
Seit mehr als zehn Jahren ist die robotische Chirurgie in Luxemburg Realität, insbesondere in den Bereichen Orthopädie und Urologie. Am 26. September 2026 veranstaltet die Fondation Hôpitaux Robert Schuman ein Symposium zu den Fortschritten der robotischen Chirurgie und der Augmented Reality. Die Veranstaltung bringt Chirurgen, internationale Experten und Akteure der Medizintechnik zusammen. Ihr gemeinsames Ziel: zu verstehen, wie Innovation die Medizin verändert und die Patientenversorgung verbessert.
In der Medizin verfolgt jede Innovation dasselbe Ziel: die bestmögliche Behandlung der Patienten. Zehn Jahre nach der Einführung der robotischen Chirurgie bei der Behandlung orthopädischer und urologischer Erkrankungen erkennen die Fachärzte der Hôpitaux Robert Schuman den Mehrwert dieser Technologie. Als fester Bestandteil der Innovationsstrategie „made by HRS“ trägt die robotische Chirurgie dazu bei, Behandlungsmethoden und Versorgungspfade weiterzuentwickeln.
Mehr Präzision für Ärzte und Patienten
Sowohl in der orthopädischen als auch in der urologischen Chirurgie kann jeder Millimeter entscheidend sein. Genau hier setzt die robotische Chirurgie an: Sie ersetzt den Chirurgen nicht, sondern unterstützt seine Handgriffe und erhöht die Präzision erheblich.
Mithilfe einer dreidimensionalen Darstellung der Anatomie des Patienten und der Unterstützung durch einen Roboterarm kann der Chirurg den Eingriff mit hoher Präzision planen und durchführen. Diese Technologie ermöglicht es ihm insbesondere, seine Vorgehensweise an die individuelle Anatomie jedes Patienten anzupassen und die Positionierung von Implantaten zu optimieren.
Für die Patienten können sich daraus Vorteile wie ein weniger invasiver Eingriff, eine schnellere Genesung und ein besser planbarer Behandlungsverlauf ergeben. Bei Gelenkersatzoperationen kann beispielsweise eine präzisere Positionierung des Implantats dazu beitragen, die Rehabilitation zu erleichtern und postoperative Schmerzen zu reduzieren.
Zehn Jahre Erfahrung
Seit der Anschaffung ihres ersten MAKO®-Roboters im Jahr 2016 zählen die Hôpitaux Robert Schuman zu den Pioniereinrichtungen auf diesem Gebiet im Großherzogtum. In zehn Jahren wurden mithilfe dieser Technologie mehr als 3.500 Hüft- und Knieprothesen eingesetzt.
Diese Erfahrung ist Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Während sich die Robotik zunehmend in den Operationssälen etabliert, stellt sich nun eine neue Frage: Inwieweit wird Augmented Reality den chirurgischen Eingriff künftig verändern können?
Mit dieser und zahlreichen weiteren Fragen rund um die medizinische Innovation beschäftigt sich das Symposium für Robotik und Augmented Reality, das von der Fondation Hôpitaux Robert Schuman am 26. September 2026 ab 9:00 Uhr im Auditorium BGL BNP Paribas am Kirchberg stattfindet (60, avenue John F. Kennedy, L-1855 Luxemburg).
Im Laufe des Tages tauschen sich Chirurgen, internationale Experten und Vertreter der Medizintechnikbranche über ihre Erfahrungen aus, diskutieren unterschiedliche Perspektiven und stellen Technologien vor, die die Medizin von morgen prägen werden.
Mit der Ausrichtung dieser Veranstaltung bekräftigen die Hôpitaux Robert Schuman und Luxemburg ihren Anspruch, zur Weiterentwicklung internationaler Standards im Gesundheitswesen beizutragen und an der Spitze der medizinischen Innovation zu bleiben.
Ob Sie selbst vor einem chirurgischen Eingriff stehen, Angehöriger eines Patienten, im Gesundheitswesen tätig oder einfach neugierig auf die Fortschritte der Chirurgie sind – dieses Symposium richtet sich an Sie. Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten nach vorheriger Anmeldung offen.
